Über die Erwartungen hinaus, führte die Volksskulptur zu einer weiteren spannnenden Debatte, so durch den
spontanen Beitrag von Horst Schwarzkopf.
Bestehend aus einem Zeitungsausschnitt über Trampelpfade in der DDR und eigenen Überlegungen zur
künstlerischen Einordnung der Volksskulptur zwischen Beuys‘ erweitertem Kunstbegriff und dem
Bitterfelder Weg* der DDR.
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*Bitterfelder Weg:
Auf dem Weg zur ‚klassenlosen Gesellschaft‘ war in der DDR auch die noch ‚vorhandene Trennung von
Kunst und Leben‘ und die ‚Entfremdung zwischen Künstler und Volk‘ zu überwinden. Auf einer
kulturpolitischen Konferenz im VEB Chemiekombinat Bitterfeld vom 24.4.1959 unter dem Motto:
‚Greif zur Feder, Kumpel!‘ gab Ulbricht dafür Direktiven aus, die als Bitterfelder Weg popularisiert und auf
einer weiteren Konferenz auf den Tag genau 5 Jahre später bestätigt wurden. Die angestrebte
‚sozialistische Nationalkultur‘ sollte den ‚wachsenden künstlerisch-ästhetischen Bedürfnissen der
Werktätigen‘ entgegenkommen und diese zu künstlerischem Schaffen anregen in Arbeitertheatern, in einer
‚Bewegung schreibender Arbeiter‘, durch Förderung des ‚bildnerischen Volksschaffens‘, Arbeiterfestspiele u.a.
Es kam jedoch beim Versuch der Aufhebung der Trennung von Berufs- und Laienkunst zu Differenzen
mit prominenten Autoren wie Stefan Heym, Christa Wolf, Peter Hacks u.a. über die kritische Funktion
von Kunst, deren Mißbrauch als Propagandawaffe befürchtet wurde, und über die Beurteilungskriterien für Kunst.
zitiert nach: www. info bitte.de, Lexikon geteiltes Deutschland
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